Aron Diening

Aron Diening

Samstag, 09 Juli 2016 15:38

Der Rennsteighajk 2016

Nachdem wir auf der Stammesversammlung Ende Mai erfolgreich unsere Roverstufe neugegründet haben, beschlossen wir spontan in den Sommerferien einen Roverhajk den Rennsteig entlang zu machen.

So zogen wir dann nach einigen Ausfällen zu zweit am 01.07.2016 los. Nachdem wir am ersten Tag uns nach soliden 15 Kilometern und einem Bauch voll Käsenudeln in unserer Schutzhütte eingerichtet hatten, nahmen wir uns am zweiten Tag ein großes Ziel vor. Nach einer äußerst unbequemen Nacht, halbrohem Essen, einem ganzen Vormittag strömendem Dauerregens und der Tatsache, dass wir unsere ursprünglich vorgesehene Tagesetappe schon gegen Mittag geschafft hatten, fassten wir einen wahnwitzigen Gedanken. Statt in drei, wollten wir unseren Hajk, wie schon vor zwei Jahren, in zwei Tagen beenden. Das Ergebnis war der seltsame Blick eines Busfahrers in Oberhof, als ihm zu dämmern begann, dass die beiden Teenager vor ihm tatsächlich über ein Viertel des Rennsteigs (49 Kilometer mit Gepäck!) an einem Tag gelaufen waren. Von Hörschel (Dem Anfangspunkt des Rennsteigs) aus hatten wir es bis nach Oberhof geschafft. Damit hatten wir nicht nur 64 Kilometer, sondern über ein Drittel des Rennsteigs hinter uns. 64 Kilometer voller Hügel, Wälder, goldgelber Felder, blauer Kornblumen, schwitzender Radfahrer und zahlreichen Schutzhütten an jeder Ecke. Die Dummheit dieser Idee wurde uns spätestens am nächsten Morgen klar, als sich jede Sehne äußerst überdeutlich wegen der Überbelastung vom Vortag beschwerte. Eines steht fest: der Rennsteig hat noch ordentlich Hajkpotential. Schließlich warten die anderen zwei Drittel noch auf uns.

 

Montag, 09 November 2015 21:07

Die Multiplikatorenschulung für 2016

„Tja, dann gucken wir mal, ob sie in diesem Flügel sind…“ bemerkt die gute Frau seufzend. Es ist zwanzig Uhr. Freitag Abend. Ich, einfach nur dankbar dieses Sportzentrum gefunden zu haben nicke mit Hundeblick und trotte ihr hinterher. Auf dem Gang schlägt uns lautes Gelächter entgegen. „Ich denke mal das müssten sie sein.“ Erklärt mir die nette Dame bestimmt. Ich nicke dankbar und wende mich der Tür zu. Sie trägt die vielversprechende Aufschrift „Deutsche PiratenSchiffsGesellschaft“.

Wie viel Wasser braucht es eigentlich um einen Liter Kaffee herzustellen? 1120 Liter. Woher wir das wissen? Weil der Stamm St. Elisabeth dieses Jahr einen Multiplikator nach Münster zur Ausbildung geschickt hat. Ein Multiplikator soll sich mit dem Material der diesjährigen Jahresaktion vertraut machen, und es an seine Diözese weitertragen. Das Material kann von einem Plakat bis hin zu bereits geplanten Aktionen und festgelegten Terminen gehen. Die nächste Jahresaktion behandelt das Thema „H2O16-Wasser zählt. Wasserknappheit im Senegal“. Ein wirklich interessantes Thema, dass einem viele Möglichkeiten bietet. So kann man sowohl im Sinne der Jahresaktion arbeiten, wenn man im Senegal einen Brunnen über Spenden finanziert aber auch wenn man einfach mit dem Wölflingen das Leben im Bach erkundet, mit den Jupfis Wasserschlachten macht, mit Pfadis Kanu fährt und die Rover ein Tretboot fahren lässt. All dies wurde auf der Multiplikatorenschulung in Münster erzählt. Es waren Referenten von Misereor und Viva con Agua da und haben noch einmal ausführlich ihre Projekte vorgestellt und Hilfe angeboten. Die Teilnehmer durften selbst die „Methoden“ austesten, die einzelnen Bereiche vorstellen und nochmal Kritik und eigene Ideen anbringen. Aus ganz Deutschland waren Pfadfinder anwesend. Ob aus Hamburg im Norden oder aus München im Süden. Aus Münster im Westen oder Dresden im tiefen Osten. Dabei handelte es sich um eine wilde Mischung. Rover, diverse Stufenleiter, Stammesvorstände, Woodbadgeabsolventen und ein Bundesvorstand hüpften ausgelassen bei der Morgenrunde herum, diskutierten beim Essen und tranken abends gemeinschaftlich ein Bier. Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Hoffen wir das sie ihr Wissen hinaus in ihre Diözesen tragen und wir noch ein aufregendes, wasserreiches Jahr erwarten können.

 

Hier geht es übrigens zur Webseite der DPSG, wo ihr euch nochmal selbst zu der Jahresaktion belesen könnt: 

http://dpsg.de/h2o16.html 

H2O16 – Wasser zählt

Samstag, 23 November 2013 13:46

Der Hajk der Pfadistufe

Was ist der Unterschied zwischen einem Hajk und einem Lager?Blick auf Thüringer Wald Für alle nicht Pfadfinder: Ein Lager ist ein festes nun ja Lager. Man schläft zum Beispiel bei einer Waldhütte, macht dort sein Programm, wandert ein bisschen und sitzt abends wieder am Lagerfeuer. So wie bei unserer Georgsburg zum Beispiel. Man bleibt an einem Punkt und kehrt immer wieder dorthin zurück. Ein Hajk ist etwas vollkommen anderes. Bei einem Hajk wandert man von Schlafplatz zu Schlafplatz. Es kann eine Hütte sein, ein Campingplatz oder einfach nur eine halbwegs ebene Stelle mit genug Platz zum Zelt aufschlagen. Bei einem Hajk schläft man jede Nacht wo anders. Alles was man braucht trägt man auf seinem Rücken mit sich rum und es liegt an einem selbst wie weit man läuft und wie viel man trägt. In dem vergangenen Monat fand der Hajk der Pfadfinder statt.

Dienstag, 11 März 2014 22:14

Jahresrückblick 2013

Das Jahr 2013 ist vorbei –  schon seit einiger Zeit. Meistens halten die Leute einen Jahresrückblick, wenn ein Jahr sich dem Ende entgegen neigt. Im Fernsehen machen sie große Reportagen und so mancher Promi wird ausgebuddelt, um eine weintrunkene Neujahrsrede zu halten. Wir Pfadfinder machen so was natürlich auch. Jahresrückblick2013

Nur ohne Promis. Ja, wir sind nicht ganz pünktlich damit,  aber wir sind auch nur Menschen. Also, was kann man über dieses Jahr sagen? Es war ein schönes Jahr, ohne Zweifel. Wir haben viel erlebt und geschafft. Viele Leute verließen unseren Stamm, zogen hinaus in die Welt oder einfach nur um die nächste Ecke. Dafür bekamen wir neue Gesichter, neue Leiter und neue Freunde. Wir erlebten tolle Lager und echt verrückte Geschichten. Aber davon lest besser mehr …

Montag, 11 August 2014 15:23

Aus dem Archiv- Der Winterhajk 2014

In einer unserer letzten Gruppenstunden, wir haben ein sehr treues und nettes Stammesmitglied verabschiedet (damit bist du gemeint David), sind wir noch einmal schöne Erinnerungen Wald im Winterdurchgegangen die wir zusammen erlebt haben. Stammeslager, Kreativwochenenden, Hajks und Fahrten. Es war erstaunlich das man fast das gesamte letzte Pfadijahr rekonstruieren konnte allein anhand schöner Lagererinnerungen. Und tatsächlich ist uns aufgefallen das hier auf der Website ein paar Berichte fehlen. Da hier im Moment eh nur Funkstille herrscht, dachten wir uns, dass wenn einer von uns nochmal in den Ferien die Zeit findet, er doch noch einmal diese Lücken füllt.

Montag, 24 August 2015 20:32

Auf ein Neues...

Endlich geht es wieder los! Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt, pünktlich mit der Schule, auch in unserem Stamm, die Pfadfinderarbeit. Heute waren die ersten Gruppenstunden der Wölflinge und Jungpfadfinder. Am Mittwoch folgen dann die Pfadfinder und Rover. Zusätzlich gibt es auch eine Leiterrunde um das neue Pfadfinderjahr einzuläuten. Wie auch jedes Jahr hoffen wir auf eine spannende, interessante Zeit und auf viele neue Erfahrungen. Denn wie schon Baden Powell sagte: „Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig.“ Auf ein neues

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