Stammeswochenende zum Ferienstart

Pünktlich zum Ferienstart verschlug es knapp 20 Kinder, Jugendliche und Leiter*innen unseres Stamms auf ein gemeinsames Lager-Wochenende auf die Georgsburg.

Die Reise startete früh morgens am 24.07. am Hauptbahnhof mit bereits fertig gepacktem Handwagen und vielen aufgeregten Kindern und auch Leiter*innen, die nach dem letzten Lockdown zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen ein Lager organisierten. Durch ein lustiges Namensspiel sowie ein Kennenlernbingo auf der Anreise mit der Straßenbahn und zu Fuß lernten sich die verschiedenen Stufen noch einmal besser kennen.

Kaum waren alle angekommen und die Trinkflaschen aufgefüllt, ging es auch schon weiter mit dem Zeltaufbau. Da alle kräftig mit anpackten, standen die Kothen und die Jurte schon nach kurzer Zeit. Das Mittagessen hatten sich alle redlich verdient und stimmten es mit dem Lied „We want to thank you very kindly“ ein, das von nun an zu jeder Mahlzeit gesungen wurde und auch außerhalb als Ohrwurm an jeder Ecke zu hören war.

Nach dem Mittagessen ging es mit dem ersten großen Programmpunkt los: dem Chaos-Spiel. In 3er-Gruppen waren die Kinder rund um die Georgsburg unterwegs. Um Zahlen zu suchen, hinter denen sich jeweils eine Aufgabe versteckte, die im Team zu lösen war. Im Anschluss daran wurde zu Abend gegessen und Stockbrot gegrillt, während die Leiter*innen die Versprechensfeier vorbereiteten. Dadurch dass schon lange kein Stammeslager mehr stattfinden konnte, freute sich der Stamm darüber, zahlreiche neue Kinder und Jugendliche aufzunehmen, bzw. hochzustufen. Einen besonderen Grund zu feiern hatte die Leiterrunde, weil das Team durch die neue Leiterin Lotti erweitert wurde, die zu dieser Aufnahmefeier ihr Leitertuch erhielt. Nach der Versprechensfeier wurden die Kinder und Jugendlichen in ihrer neuen Stufe mit einem stufenspezifischen Aufnahmeritual willkommen geheißen und alle ließen den Abend am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik ausklingen.

Der nächste Morgen startete mit einem kurzen Morgen-Warm-Up und dem Frühstück, um alle für den nachfolgenden Zeltabbau zu stärken. Nachdem die Kothen und die Jurte verstaut waren, kamen alle bei einem spirituellen Impuls mit anschließender Singrunde zur Ruhe. Bis zum Mittagessen spielten alle zusammen „Werwölfe“. Bei der Reflexion über die viel zu schnell vergangenen Tage blickte man bei den Kindern wie auch bei den Leiter*innen in durchwegs freudige Gesichter. „Nehmt Abschied Brüder…“ und wir freuen uns auf eine Wiederkehr!